Vollansicht des Titels
Anzeigeformat:   Standard  |  Katalogformat  |  Zitierformat  |  MARC
Titel   Hinter Türen : eine Dokumentation über häusliche Gewalt / Regie: Kim Münster
Impressum   Wuppertal : Medienprojekt Wuppertal, [2019]
Copyright   © 2019
Umfang   1 DVD-Video (42 min)
Notiz   Originalproduktion: Deutschland, 2019
  Bonusmaterial: Der FroschPrinz (15 Min.), Expertinneninterview mit der Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V. (17 Min.), Expertinneninterview mit dem Weissen Ring (8 Min.)
Angaben zum System   DVD, PAL, Region 2
Zielpublikum   Freigegeben ohne Altersbeschränkung
 
Bibliothek   FHS Bibliothek MS 2050 M948 DVD 
 
Zusammenfassung   In dem Film schildern zwei betroffene Frauen und ein betroffener Mann ihre Erfahrungen als Opfer von häuslicher Gewalt in Form von verbaler, emotionaler, psychischer, finanzieller und körperlicher Nötigung. Lisa ist durch ihre Schwangerschaft mit 19 sehr schnell mit ihrem damaligen Freund zusammengezogen. Sie erfuhr durch ihn Isolation und körperliche Gewalt. Lange fühlte sie sich schuldig für die Gewalt, die ihr angetan wurde, und spürte auch nach der Trennung noch die Macht, die der Täter über sie hatte. Durch das gemeinsame Kind besteht weiterhin regelmäßiger Kontakt zu ihm, was Lisa immer noch schwer fällt. Ihr neuer Freund gibt ihr Halt und Selbstbewusstsein, um mit ihrer Vergangenheit umzugehen. Diana wurde erst nach einem Aufenthalt im Krankenhaus bewusst, dass sie Opfer von häuslicher Gewalt war. Seit den Vorfällen leidet sie unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. »Der Verlust ist ganz ganz schlimm, denn ich habe meinen Mann geliebt. Jedoch war die Gewalt kein einmaliger Vorfall und so musste ich gehen.« Das Strafverfahren gegen ihren Noch-Ehemann wurde wegen Mangels an Beweisen eingestellt. Tami litt sieben Jahre lang unter psychischer, verbaler und körperlicher Gewalt in der Beziehung mit seiner damaligen Freundin. Die Angst, dass sie ihn als Täter darstellt, ließ ihn die Trennung lange aufschieben. Auch die Hilflosigkeit und fehlende Möglichkeiten, sich als Mann an jemanden wenden zu können, lähmten ihn. Nachdem er sich überwunden hatte, sich zu trennen und eine Zeitlang auf der Raststätte lebte, verarbeitet er das Erlebte, indem er mit seiner Geschichte in die Öffentlichkeit geht. Heute setzt er sich aktiv für den Männerschutz ein und gründete die ersten Männerhäuser Deutschlands. (Quelle:medienprojekt-wuppertal.de)
Sprachenvermerk   Sprache: Deutsch
Schlagwort   Deutschland
  Dokumentarfilm
  Frau
  Häusliche Gewalt
  Mann
  DVD-Video
Nebenautor/-in   Münster, Kim. Filmregisseur
 
Systemnummer   001067867